45335014-6d8f-4096-ad05-4bfa99f3c6d0 Wohnpark "Im Gern" 100 0 100 False 610e2d8c-969f-4f68-b883-c60f5b55cfae Wohnpark "Im Gern" 100 0 100 False 0c1174c7-4124-46f3-9bac-40a257766ff7 Wohnpark "Im Gern" 100 0 100 False False

Baubeschreibung

Erdarbeiten
Baugrund: Gewachsener Baugrund mit guten Gründungsverhältnissen nach Baugrunduntersuchung. Aushub bis zur Gründungssohle bzw. gewachsenem Baugrund. Herstellung einer verdichteten Kiesschicht unter Bodenplattenniveau.
Hinterfüllung der Arbeitsräume mit versickerungsfähigem Aushubmaterial und / oder geliefertem Auffüllmaterial bis Unterkante Oberboden.
Rohplanie nach Rohbauerstellung mit anschließendem Humusauftrag in erforderlicher Stärke für Rasenansaat und Bepflanzung nach Außenanlagenplanung.


Entwässerungs- und Kanalarbeiten
Schmutzwasserentwässerung mit Anschluss an das gemeindliche Kanalsystem.
Regenwasserentwässerung über Rigolenversickerung im Bereich des eigenen Grundstücks für Dachflächen an Häusern und Garagen sowie Fahrgassen. Schächte als Stahlbetonfertigteilschächte mit Gerinneausbildung.


Fundamente 
Gründung und Bodenplatte

Gebäudegründung in Stahlbeton nach Statik bemessen, mit Streifen- und Punktfundamenten bzw. Plattengründungen.
Bodenplatten und Aufzugunterfahrt als Betonbauteil mit hohem Wassereindringwiderstand. 
Edelstahl-Fundamenterder in Gründungsbauteilen nach VDE-Vorschrift.

Kellerwände 
Kelleraußenwände nach Statik, umlaufend in Stahlbeton, entsprechend der WU-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton, Beanspruchungsklasse 2 d.h. gegen Erdfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser.

 

Anschluss zur Bodenplatte mit Fugenbandeinlage. Umlaufende Perimeterdämmung des Kellers im erdberührten Bereich.
Kellerfenster als Kunststoff-Isolierglas-Fenster in 
Dreh-Kipp-Ausführung. Kellerlichtschacht in Beton mit abhebegesicherter feuerverzinkter Gitterrostabdeckung. Kellerinnenwände tragend und nichttragend in Ziegelmas-sivbauweise bzw. in schalungsrauhem Stahlbeton. Treppenhauswände in Stahlbeton bzw. in Mauerwerk nach EnEV und Statik.
Aufzugsschachtwände aus Stahlbeton nach Statik.


Mauerwerksarbeiten 
Mauerwerk Massivbau: Außenwände aus hochwertigen wärmegedämmten Planziegeln 36,5 cm  für den Geschosswohnungsbau, Rohdichte lt. Statik, einzelne Wandteile lt. Statik in Stahlbeton zzgl. Wärmedämmung nach EnEV.

Tragende und nichttragende Innenwände
Hochlochziegelmauerwerk, 24, 17,5, 14,5, 11,5 cm stark, Rohdichte nach Statik und Schallschutzanforderungen, Teilflächen nach Statik in Stahlbeton.

Wohnungstrennwände und Treppenhauswände 30 cm Schallschutzmauerwerk mit Planfüllziegel, Rohdich-te 2,0 kg/dm3 bzw. alternativ mind. 24 cm Stahlbeton lt. Statik.


Decken 
Decken über Keller-, Erd- und Obergeschossen in Stahlbeton nach Statik und Schallschutzanforderungen. Decken in Wohngeschossen als Filigranelementdecken mit glatter Untersicht. In Teilbereichen nach statischer Notwendigkeit als geschalte Massivdecken, mit Deckenputz, Untersichten und Fugen tapezierfertig gespachtelt. Oberflächenqualität Q 2.

 

Dachkonstruktion 
Geneigte Dächer 

Hauptdach der Dachgeschosswohnungen mit Satteldächern in Nadelholz als Sparren-Pfettendachstuhl in Holzkonstruktion. 
Wärmedämmung in der Dachschräge als Vollsparrendämmung aus Mineralfaser zwischen den Sparren  und ggf. zusätzlich Untersparrendämmung auf Querlattung nach EnEV Nachweis, innenseitige luftdicht angeschlossene Dampfbremsbahn. 
Verkleidung unterseitig schräg bzw. teilweise horizontal abgehängt auf normale Raumhöhe (240 – 275 cm hoch) aus Gipskarton, Ausführung hier auf Kundenwunsch nach technischer Möglichkeit raumweise alternativ möglich. Fugen tapezierfertig gespachtelt, Oberflächenqualität Q2. Dachfenster im Bereich Treppenhaus Haus in Kunststoff weiß mit Wärmeschutzverglasung nach EnEV, öffenbar zu Wartungszwecken am Dach als Klappflügel.


Bedachungsarbeiten 
Dachdeckung der geneigten Dächer mit Dachpfannen, nach Farbauswahl des Verkäufers, auf Holzschalung und Dachbahn. Kehlausbildung im Bereich Quergiebel mit wasserdichtem Unterdach.


Spenglerarbeiten 
Attikaverwahrungen, Kehlausbildungen,  Dachrinnen, Fallrohre, Wandabdeckungen und Anschlussbleche in verzinnter Edelstahlausführung Uginox 0,5 mm, in Sockel-bereichen im Erdgeschoss Ugitop 0,5 mm.


Treppen 
Treppenläufe als Stahlbetonfertigteiltreppen, mit Neopren-lager schwingungs- und schallentkoppelt von Wand und Decken gelagert. Unterseiten malerfertig verspachtelt.


Fenster 
Wohnungs- und Treppenhausfenster als stabile Kunststofffenster werkseitig endbehandelt, Farbe innen weiß, außen nach Farbkonzept des Verkäufers. Mehrkammer-profil, mind. 80 mm Bautiefe mit Stahlkernaussteifung. Verglasung mit hochwertiger Dreischeiben- Wärme-schutzverglasung Ug- Wert Glas mind. 0,6 W/m²K, 

 

Uw-Wert Standardfenster mind. 0,9 W/m²K, mit wärme-technisch optimiertem Randverbund („warme Kante“). Teilbereiche der Fenster nordseitig an Ruheräumen mit erhöhter Schallschutzqualität.
Beschläge an Fenstern und Balkon-/ Terrassentüren in Dreh-Kipp-Ausführung mit Fenstergriff in Edelstahl. Erhöhter Einbruchschutz an allen EG-Fenstern und Terrassentüren RC 1.
Montage der Fenster mit umlaufend wind- und luftdichtem Anschluss an die Rohbaukonstruktion. Außenfensterbänke in Aluminium mit Antidröhnbeschichtung. Frischluftzufuhr als Außenluftdurchlass gemäß Lüftungskonzept nach DIN 1946 Teil 6.


Rollladen 
Rollladenkasten an allen Wohnungsfenstern und Terras-sentüren mit außen verputzer Oberfläche.
Luft- und winddichte Ausführung. 
Rollladenpanzer in Kunststoff (bzw. Aluminium bei stati-scher Notwendigkeit an großen Elementen) in Standard-farbe des Herstellers.
Bedienung der Rollladen mit Handbetrieb. Elektroleerrohranschluss für eine mögliche Ausrüstung einer elektrischen Rollladenbetätigung an allen Fenstern auf Käuferwunsch.


Gebäude-Eingangstüre 
Glas-Aluminiumtüre mit Seitenteil in stabiler Ausführung, mit Edelstahlgriffstange, thermisch getrenntes Rahmen- und Flügelprofil mit farbiger Oberflächenbeschichtung. Türe selbstschließend mit Obertürschließer und elektrischem Türöffner sowie Panikbeschlag (der Panikbeschlag ermöglicht die manuelle Türöffnung von innen ohne Schlüssel trotz Versperrung).
Verglasung mit hochwertiger Wärmeschutzverglasung Ug-Wert Glas mind. 1,1 W/m²K, Türe in ESG-Sicherheitsglas.


Je Wohnung 1 Klingeltaster mit Namensschild.
Leerrohranschluss für die Einbaumöglichkeit einer Kameraüberwachungsanlage.

 

Briefkastenanlage 
Briefkastenanlage im Seitenteil der Eingangstüre integ-riert oder wandseitig montiert mit Klingel- und Sprechanlage mit Rufunterscheidung zwischen Haustüre und Wohnungseingangstüre.

Schließanlage 
Komplettschließanlage mit Sicherungskarte, Schließung der Wohnung, Haustüre und Einzelkeller, sowie Gemein-schaftskeller und Garage in einem System. 

Außenwandverkleidung
Außenwandverkleidung in Holz in Teilbereichen mit Hinterlüftung nach Material- und Farbkonzept des Verkäufers auf Unterkonstruktion.

Außenputz
Ziegelaußenwände mit mineralischem zweilagigem Putzaufbau.
Im Gebäudesockelbereich Sockelputz mit mineralischer Abdichtung nach techn. Notwendigkeit. Anstrich mit hochwertiger Fassadenfarbe in deckendem Farbton nach Farbkonzept des Verkäufers.

Wärmedämmverbundsystem
Wärmedämmung der in untergeordneten Teilbereichen statisch notwendigen Stahlbetonaußenwände mit Wärmedämmverbundsystem aus Mineralfaserdämmplatten. Vollflächige Gewebearmierung, in Verkehrsbereichen z.B. im Erdgeschoß doppelte Gewebearmierung. Mineralischer Oberputz und Schlussanstrich mit hochwertiger Fassadenfarbe mit deckendem Farbton nach Farbkonzept des Verkäufers. 

Innenputz 
Ziegelwände in den Wohnungen mit mineralischem Putzsystem, Oberfläche gefilzt, Treppenhauswände mit zweilagigem Kalk-Zementputz, Oberfläche gefilzt, jeweils in Oberflächenqualität Q 2.
Wände in den Nassräumen mit Kalk-Zementputz als Untergrund für Fliesen.

Gemauerte Kellerwände ebenfalls mit mineralischem Putzsystem verputzt, Oberfläche gefilzt, Stahlbetonwände im Kellergeschoß schalungsglatt mit Anstrich.

 

Raumhohe Installationsschächte und Vorsatzschalen (teilweise ca. 1,10-1,20 m hoch, teilweise raumhoch) mit 25 mm starken Gipskartonplatten beplankt, in Feuchträumen zusätzlich imprägniert. 

In nicht überfliesten Bereichen Oberflächenausführung mit gekörnter Streichputzoberfläche, Abweichungen der Körnung zur Innenputzoberfläche möglich.

Estricharbeiten
Estrich in Wohnbereichen als schwimmender Zemen-testrich ca. 65 mm mit Randtrennstreifen auf Trittschall- und Wärmedämmung entsprechend Wärme- und Schallschutzanforderungen in Verbindung mit einem Fußbodenheizsystem.
Estrich in Kellern als Zementestrich auf Dämmung und Dampfsperre.

Werksteinarbeiten
Beläge im Eingangs,- Unter- und Obergeschoßbereich des Treppenhauses in Natursteinfliese, Granit Grigio Aveiro oder gleichwertig, mit glatter Oberfläche, im Eingangs-geschoss rutschhemmend in R 9 ausgeführt, vollflächige Verklebung auf schwimmendem Estrich.
Im Eingangsbereich innen Fußabstreifermatte bodenbün-dig im Metallrahmen.
Auf Treppenläufen wird der Granitbelag jeweils direkt auf Tritt- und Setzstufen des Fertigteillaufs verlegt, Sockelleisten aus Naturstein, schallentkoppelt vom Bodenbelag an Wänden verklebt.
Innenfensterbänke nach Mustervorlage wahlweise in Kunst- oder Naturstein, Auswahl durch den Kunden aus 4 kostenneutralen Materialvorschlägen.

Fliesenarbeiten
Ausführung mit keramischen Wand- und Bodenfliesen 
(auf schwimmenden Estrich geklebt). 

 

In den Wohnungen wird in den Bädern eine Abdichtung in Form einer Kunststoffbeschichtung ausgeführt. Diese wird auf den Estrich und an den spritzwasserbelasteten Wänden bzw. Trockenbauwänden bis zu einer Höhe von 2 m aufgebracht, im übrigen Wandbereich bis über den Bodenbelag. Im Übergang vom Boden zur Wand und den spritzwassergefährdeten Innenwandecken werden elastische Dichtbänder angebracht (Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse 1 nach ZDB).

In Bädern mit, durch den Verkäufer vorgesehenen barrierefreien Duschen, sind bodeneben geflieste Duschbereiche mit Gefälleausbildungen zu Bodengullys vorgesehen. Durch die barrierefreie Ausführung ist eine Schwelle zwi-schen Bad und angrenzenden Räumen nicht vorhanden, diese Räume gelten nicht als Nassraum.

Elastische Verfugungen werden in Bädern und WC`s an gefliesten Wandinnenecken, am Übergang Bodenflie-sen-Wandfliesen und Bodenfliese-Sockelfliese, sowie am Übergang Wandfliese-Türzarge und am Übergang Fliesen-Sanitärgegenstände (Bade-, Duschwannen, Waschbecken, Toiletten) angebracht.

Elastische Fugenverschlüsse sind Wartungsfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung. Diese Fugen müssen vom Nutzer mindestens einmal jährlich kontrolliert und gegebenenfalls erneuert werden.

Wandfliesen 
Bad
Umlaufend raumhoch Wandfliesen, Materialwert € 30,--brutto/m², Listenpreis beim Fliesenleger bzw. nach Muster. Umlaufende Bordüre bei ca. 1,80 m Höhe,  Materialpreis Bordüre € 20,-- brutto/lfm.
Hinweis: bei nicht raumhoher Ausführung der Wandfliesen auf Sonderwunsch wird eine gefilzte Putzoberfläche an den verbleibenden Wandflächen hergestellt. Diese Änderung ist kostenneutral und führt nicht zu einer Gutschrift.

WC
Umlaufend bis auf ca. 1,50 m Höhe Materialwert € 30,-- brutto/m², Listenpreis beim Fliesenleger, bzw. nach Muster.

 

Bodenfliesen
Materialwert € 30,-- brutto/m². Listenpreis beim Fliesenle-ger bzw. nach Muster.

  • Bäder
  • WC
  • Küchen
  • Abstellräume, wenn diese im Plan dargestellt sind.
  • Flure in Wohnungen wahlweise gefliest oder in Par-kett (siehe unter „Bodenbelag“).

An verputzten Wänden umlaufender Fliesensockel in gleichem Material.

Bodenbelag 
Fertigparkett mit dreischichtigem Parkettaufbau, mit  Massivholznutzschicht entsprechend der Holzart ca.  
4 mm, Holzart nach Wahl des Käufers, auf den Zementestrich vollflächig aufgeklebt und fertig oberflächenlackiert. Materialpreis Parkett € 45,-- brutto/m² (Listenpreis beim Bodenleger). 
Sockelleisten in Holzwerkstoff echtholzfurniert, zusätzlich schallentkoppelt zum Bodenbelag.

  • Wohn- und Essräume
  • Schlafräume
  • Kinderzimmer/li>
  • Flure in Wohnungen

Hinweis:
Durch die (Verwendung einer lösungsmittelfreien Deckschicht für die) Parkettversiegelung kann es partiell zu leichter Fleckenbildung im Holz kommen. Die Qualität des Parketts wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Parketthölzer haben ein ausgeprägtes Quell- und Schwindverhalten, dies ist eine natürliche Eigenschaft von Hölzern. Die sorgfältige Beachtung der Hinweise in den Pflegeanweisungen, insbesondere das Einhalten der raumklimatischen Verhältnisse, kann eine Fugenbildung im vertretbaren Rahmen halten. 

 

Parketthölzer besitzen wie alle Hölzer, je nach Holzart unterschiedlich stark ausgeprägt, die natürliche Eigen-schaft unter kurzwelliger UV - Strahlung des Sonnenlichts nachzudunkeln oder auszubleichen. Diese Eigenschaft stellt keine Qualitätsbeeinträchtigung dar.

Malerarbeiten 
Wohnungsinnenwände und Decken weiß gestrichen, Decken vorab mit Raufaser tapeziert, bei Ortbetondecken verputzt.
Treppenhauswände mit wisch- und scheuerbeständigem Latex-Farbanstrich. Kellerwände und Decken mit Dispersionsfarbe gestrichen, Kellerböden mit Betonfarbe gestrichen, mit umlaufendem Sockelanstrich. Im Trockenraum mit elastischer Abfugung zur Wandfläche.
Dachuntersichten an Holzbauteilen, wo vorhanden, im Außenbereich mit zweimaligem Holzfarbanstrich und Voranstrich nach Farbkonzept.


Innentüren 
Wohnungseingangstüre

Lichte Breite mind. 90 cm, Höhe ca. 205 – 210 cm, ca. 48 mm stark, selbstschließend, dicht und vollwandig, mit 3 seitig umlaufender Dichtung und absenkbarer Bodendichtung (Schall-Ex), Klimaklasse III.
Unterer Türanschlag zum Treppenhaus ca. 15 – 20mm. Türblatt ausgerüstet mit Falle, Dreifachverriegelung und Türspion.
Türzarge mit Schutzbeschlag für Profilzylinder und Sicher-heitsschließbleche für erhöhten Einbruchschutz. Oberfläche der Türe und Zarge in CPL weiß, nach Farbaus-wahl des Verkäufers.
Türdrückergarnitur innen und Schutzbeschlag außen in Edelstahl.

Wohnungsinnentüren 
Lichte Breite mind. 80 cm, Höhe ca. 205 – 210 cm hoch, Röhrenspantürblatt. Oberfläche von Türe und Zarge in Ei-che Echtholzedelfurnier mit gerundeter Kantenausführung des Türblatts und der Zargenbekleidung, alternativ preis-gleich in CPL-Dekorschichtplatten nach Mustervorlage. In einzelnen Wohnungen Holz-Glas-Türe lt. Planeintrag als Blockrahmenelement, raumhoch, teilweise mit festverglastem Seitenteil und Oberlicht über dem Türblatt, Türe hier mit Lichtausschnitt, Sicherheitsklarglas ESG an Türblatt und Brüstungsfeld Seitenteil.

 

Beschläge aller Türen in Edelstahl mit Rosettengarnitur nach Mustervorlage, Innentüren mit Buntbartschloss, WC- und Badtüren mit Badtürrosette. Bei Schiebetüren, sofern diese im Plan angegeben sind, Ausführung mit Mauerwerkswandeinbaukasten, verputzt, Türzarge und Türblatt wie Innentüren mit Griffmuschel in Edelstahl.

Kellertüren zum Treppenhaus als Brandschutztüren farbig gestrichen, nach Farbkonzept des Verkäufers.


Hinweise:
Die Türen zu Räumen mit Einzelentlüftern (z.B. WC´s, Bäder) erhalten für die erforderliche Luftnachströmung einen Bodenabstand von ca. 10 – 15 mm. Bei innenliegenden Abstellräumen (ohne Fenster) erhalten die Türblätter zusätzlich Lüftungsgitter im Bereich des Türblattes. Furnierhölzer besitzen wie alle Hölzer, je nach Holzart unterschiedlich stark ausgeprägt, die natürliche Eigenschaft unter kurzwelliger UV - Strahlung des Sonnenlichts nachzudunkeln bzw. auszubleichen. Diese Eigenschaft stellt keine Qualitätsbeeinträchtigung dar.


Aufzugsanlage 
Aufzug mit barrierefreiem Zugang zu allen Wohngeschoßen und zum Kellergeschoß, Kabinengröße ca. 140 x 110 cm, für 8 Personen bzw. 1 Rollstuhlfahrer ausgelegt, Auf-zugkabinenverkleidung innen (mit großem Spiegel), und Teleskop-Schiebetüren (Kabinentüren) aus Edelstahlblech, Bodenbelag angeglichen an Treppenhausbelag. Aufzugschachtverkleidung außen und Fahrschachttüren aus Edelstahl.
Geräuscharme Aufzugführung mit Seil- oder Gurtbetrieb. Integriertes Notrufsystem mit Telefonaufschaltung auf eine Servicestelle. Abnahme der Aufzugsanlage vor Inbetriebnahme durch den TÜV. 

Hinweis:
Die Aufzugsanlage bedarf der regelmäßigen Kontrolle und Wartung. Durch den Verkäufer wird für die Wartung bereits ein Vertrag abgeschlossen.

 

Metallbauarbeiten 
Geländer im Treppenhaus in Metallkonstruktion, grundiert und gestrichen bzw. pulverbeschichtet, mit Handlauf endlackiert.
Balkongeländer als feuerverzinkte Metallkonstruktion mit senkrechter Bekleidung mit Holzprofilen nach Architekturdetail, nach Farbkonzept des Verkäufers.

Elektroinstallation 
Ausführung der gesamten elektrischen Anlagen nach VDE-Vorschriften und vorliegendem Elektroinstallationsplan.
Sämtliche Leitungen in Wohnräumen und im Treppen-haus als Leerrohrinstallation unter Putz bzw. in die Decke eingelegt. Im Keller teilweise Aufputzverlegung oder auf Leitungsträgersystemen.
Zentrale Zähleranlage (1 Zähler je Wohnung und dazugehörendem Kellerabteil) im Kellergeschoß, separate Zähler für die Gemeinschaftsanlagen und die Gewerbeeinheit. Sicherungskasten im Unterputzverteilkasten in jeder Wohnung und Gewerbe, im Flurbereich extra Fehlerstromschutzschaltung.
In allen Wohnräumen, Schlaf- und Kinderzimmern, Nebenräumen Steckdosen und Lichtschalter gem. Installationsplan
Rauchmelder in den Wohnungen und Gewerbe als batteriebetriebene Einzelrauchmelder, Montage an den Zimmerdecken, Anzahl und Lage nach ges. Vorgabe.

Wohn-Essbereich
2 Deckenleuchten-Auslässe mit Serienschalter, 
6 Steckdosen davon 1 als 3-fach Steckdose In Wohnzim-mern über 30 m² eine weitere Doppelsteckdose.
1 aktive Antennendose, 
1 weitere Leerdose Antenne 
1 Leerdose Telefon

Küche 
1 Deckenleuchtenauslass, 1 Wandauslass zur örtlichen Ausschaltung unter Hängeschränke,
Herdanschlussdose, Spülmaschinenanschluss, Kühlschr-ankanschluss, Anschlussdose für Küchendunstabzug 
(Umluft), und 2 Doppelsteckdosen im Arbeitsplattenbereich, bei U-förmig angeordneten Küchen eine weitere Doppelsteckdose.

 

Schlafzimmer

1 Deckenleuchtenauslass mit Schaltern an der Türe und am Bett, 
2 Zweifachsteckdosen im Bettenbereich, 
1 Zweifachsteckdose 
1 aktive Antennendose 
1 Leerdose Telefon

Kinderzimmer
1 Deckenleuchten Auslass mit Schalter an der Türe, 
2 Zweifachsteckdosen und 1 Einfachsteckdose 
1 aktive Antennendose
1 Leerdose Telefon

Bad
1 Deckenleuchten Auslass mit Schalter an der Türe, 
1 Wandlampenanschluss je Waschbecken mit Schalter am Waschbecken.
1 Doppelsteckdose am Waschbecken.
ein Anschluss für Waschmaschine und Wäschetrockner im Bad entsprechend Plan
WC (wenn im Plan angegeben)
1 Wandlampenanschluss mit Schalter an der Türe
1 Steckdose

Flur
Deckenleuchten-Auslass mit Schaltern gemäß Installationsplan 
2 Steckdosen
1 Anschluss für die Sprech- und Klingelanlage 
1 Telefondose

 

Abstellräume (wenn im Plan dargestellt):
Je 1 Deckenleuchten-Auslass mit Schalter- Steckdosenkombination an der Türe.


Terrassen und Balkone
Je 1 Steckdose, wassergeschützt (bei Terrassen absperrbar bzw. von innen schaltbar) sowie einer einheitlichen Außenleuchte nach Gestaltungskonzept des Verkäufers mit Schaltung von innen.


Keller

Je Einzelkeller 1 Deckenleuchtenauslass und 1 Schalter- Steckdosenkombination an der Türe.

Hauseingang, Treppenhaus- und Kellerflure
Mit Deckenleuchten mit sparsamen LED Leuchtmitteln, nach Gestaltungskonzept des Verkäufers, Schaltung über Bewegungsmelder mit Zeitschaltung im Treppenhaus und Hauseingang mit Dämmerungsfunktion.

Technikräume im KG
Hausanschlussraum und Zählerraum mit je 1 Feuchtraum-Leuchtstoffdeckenlampe mit Schalter an der Türe,  1 Feuchtraumsteckdose.
Heizzentrale mit allen notwendigen Elektroinstallationen.

Gemeinschaftliche Kellerräume
Mit je einer Feuchtraum-Leuchtstoffdeckenlampe mit Bewegungsmelder, (ohne Schalter).
Anschluss an die vorhandene Netzinfrastruktur der Tele-kom und der Kabel Deutschland sofern verfügbar.


Wärmeversorgung

Die Wärmeversorgung erfolgt mittels eines schallentkoppelten Holzpelletheizkessels mit außentemperaturgeregelter Steuerung. Die Heizzentrale befindet sich im Keller des westlichen Hauses (Brauerstraße Nr. 4). Dort befindet sich auch das Pelletlager mit Pellets-Saugsystem, das Kombi-Pufferspeichersystem, sowie das Frischwassermodul. Kaminanlage Schiedel Absolut oder gleichwertig. Die Heizzentrale versorgt beide Gebäude durch ein komplett wärmegedämmtes und schallentkoppeltes Leitungsnetz. Etagenverteiler Unterputz in jeder Wohnung. 

 

Hinweis: Für die Wartung der Heizungsanlage muss von der Eigentümergemeinschaft ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden.

Heizungsinstallation 
Fußbodenheizung mit Raumthermostat. Alle Räume erhalten eine Fußbodenheizung.
Auslegung der Flächenheizung (FBH) nach DIN EN 1264. Fußbodenheizungssystem von deutschem Markenhersteller mit Wärmedämm- und Trittschalldämmung (System-platte mit 28 dB(A)) FCKW-frei als Rohrträger nach DIN EN 13163 und DIN 4108-10.
Rohrleitungen als Mehrschichtverbundrohr innerhalb des Heizestrichs schlangenförmig verlegt. Einzelraumregler je Raum und Thermoantrieb je Heizkreis.
Raumfühler weiß 230 V für Heizbetrieb in Unterputzausführung zum Anschluss von max. 12 Thermoantrieben. Bei steigender Raumtemperatur schließen die Ventile.

Etagenverteiler Unterputz mit Wärmezähler-Einbaustrecke in jeder Wohnung.
Komplett wärmegedämmtes und schallentkoppeltes,  hausinternes Leitungsnetz. 
Leitungen im KG und Steigleitungen aus C-Stahlrohren. 

Zusätzlicher Handtuchwärmekörper Bad.
Der Handtuchwärmekörper ist an die Heizungsanlage angeschlossen und kann entsprechend der Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung erwärmt werden. In der Regel wird die Heizungsanlage in der wärmeren Jahres-zeit in Bezug auf die Wärmeversorgung der Heizkörper abgeschaltet. 

Soll der Handtuchwärmekörper auch bei abgeschalteter Zentralheizung benutzt werden, kann dieser als Sonderwunsch mit einer elektrischen Heizpatrone ausgerüstet werden.

Beheizung Treppenhaus mittels Fußbodenheizkreis im Erdgeschoß.
Beheizung Trockenraum (nur in der Heizperiode) mit einem Profil-Kompakt-Heizkörper mit den Systemtemperaturen der Fußbodenheizung.

 

Die Verbrauchserfassung erfolgt mit elektronischem Wärmemengenmietzähler je Wohnung, welche durch die Eigentümergemeinschaft angemietet werden.


Sanitärinstallation
Hauptleitungsverteilung Kalt-, Warmwasser- und Zirkula-tion in Edelstahl, wärmegedämmt und schallentkoppelt nach DIN.
Anbindeleitungen in den Wohnungen in hochwertigem Mehrschichtverbundrohr.
Abwasserleitungen in isolierten, schallentkoppelt montierten schalldämmenden Kunststoff-Fallrohren. Leitungsführung komplett in Vorwandinstallationen mit Trockenbauvorsatzschalen, Deckendurchdringungen brandschutztechnisch verschlossen nach M-LAR ( = Muster Leitungsanlagen Richtlinie) und BayBO. Sanitärgegenstände nach Planzeichnung, Einrichtungsgegenstände in weiß, ausschließliche Verwendung von Markenfabrikaten.

Hinweis:
Es werden nur Armaturen mit Prüfzeugnis eingebaut. Bei Änderungen durch Kunden sind ebenfalls nur technisch gleichwertige Armaturen zugelassen.

Kalt- und Warmwasserverbrauchsmessung mit Mietzählern je Wohnung.


Bad- und WC Ausstattung 
Körperformbadewanne aus Acryl nach Mustervorlage des Verkäufers mit passendem Styroporwannenträger, Größe gemäß Planzeichnung mit Ab- und Überlaufgarnitur als Wannenrandeinlauf.
Unterputzeinhebelmischgarnitur, Ideal Standard „Ceraplan III“ 
Schlauchbrause als 1-Funktionshandbrause dn 120mm 
„Idealrain“mit Wandhalterung.
Wannenhaltegriff Keuco Plan an Badewanne 300mm lang. Quadratische oder rechteckige Duschwanne, flache Ausführung mit ca. 30 mm Randhöhe in Acryl nach Mustervorlage des Verkäufers mit passendem 

 

Styroporwannenträger, Größe gemäß Planeintrag. Einbauhöhe der Oberkante Wannenboden je nach techn. Notwendigkeit der Installation erhöht über FFB möglich. Ablauf unverschließbar ohne Notüberlauf. Bei technisch möglicher Anordnung kann alternativ eine bodengeflieste Dusche auf Sonderwunsch hergestellt werden.

Teilweise bodengeflieste Duschen als Standard nach Planzeichnung mit quadratischem unverschließbarem Bodengulli. Unterputzeinhebelmischgarnitur, Ideal Standard „Ceraplan III, oder gleichwertig. Schlauchbrause mit Brausestange 90 cm, 3-Funktionshandbrause dn 120mm „Idealrain“.
Duschtrennwand in Einscheibensicherheitsglas ESG mit rahmenloser Punkthalterung, Festverglasung bzw. Drehtüre entsprechend Grundrißsituation.

Ausführung nach Mustervorlage des Verkäufers.
Im Bad Waschbecken gemäß Planzeichnung in Kristallporzellan, Ideal Standard Connect Cube ca. 65 / 46cm, Spiegel unsichtbar montiert 800 / 600mm, Doppelhandtuchstange neben WB „Keuco-Plan“.
Im WC Handwaschbecken ca. 40 / 36, Spiegel unsicht-bar montiert 600 / 400mm, Handtuchhaken neben WB „Keuco-Plan“.
WC als wandhängendes Tiefspül-WC, Ideal Standard Connect, spülrandlose Ausführung der Sanitärkeramik für optimale Reinigung, WC-Sitz und Deckel mit Absenkautomatik in weiß.
Unterputzspülkasten mit Zweimengenspülung, Drücker-platte Kunststoff weiß, WC-Papierhalter „Keuco Plan“.

Küche
Verchromte Eckventile für Kalt- und Warmwasser sowie Spülmaschine.

Waschmaschine
Waschmaschinenanschluss je Wohnung nach Planzeichnung mit Wandeinbausiphon und Wasseranschluss im Bad (in manchen Wohnungen ist der Waschmaschinenanschluss alternativ im WC möglich, s. Planzeichnung).
Der Trockenraum erhält ein Ausgussbecken mit Warm- und Kaltwasseranschluss, kein Bodenablauf.

 

Hinweis:
In den Plänen dargestellte Küchenmöbel und Einrichtungen sowie weitere gestrichelt dargestellte Waschbecken werden nicht mitgeliefert sie dienen nur dem Platznachweis.


Lüftungskonzept

Die Belüftung der Wohn- und Nutzräume erfolgt über freie Lüftungssysteme (Querlüftung durch Fensterfalzlüfter) und aktives Öffnen der Fenster durch den Nutzer des Kaufobjektes.
Das freie Lüftungssystem nach DIN 1946 Teil 6 erfüllt die Vorgaben für die Lüftung zum Feuchteschutz. Die vor-gesehene Nennlüftung und reduzierte Lüftung ist durch aktives Öffnen der Fenster zu erreichen.
Räume mit zusätzlich vorgesehenen Entlüftungsanlagen entsprechen den Anforderungen der DIN 18017-3. Ventilatorgestützte Lüftungen nach DIN 1946 Teil 6 sind nicht vorgesehen.


Zusätzliche raumlufttechnische Maßnahmen Sämtliche Bäder und innenliegende WC-Räume erhalten je einen Abluft-Ventilator nach DIN 18017-3. Die Regelung erfolgt nutzungsbezogen:

  • in den WC´s wird der Lüfter über den Lichtschalter gesteuert mit Nachlauf.
  • in den Bädern wird der Lüfter über den Lichtschalter mit Nachlauf oder bei innenliegenden Bädern über einen zusätzlichen Schalter, ebenfalls mit Nachlauf gesteuert. Der Lüfter in den Bädern besitzt zudem eine nutzerunabhängige Intervallsteuerung.

Als Zuluft sind Überstromöffnungen (ca. 10-15mm Türspalt zum Fußboden) und Außenluftdurchlässe in den Fenstern (Fensterfalzlüfter) vorgesehen.


Schlafzimmer und Kinderzimmer mit ausschließlich zur Nordseite orientierten Fenstern sowie die Kinderzimmer Richtung Osten der Wohnungen 16 und 19 erhalten zusätzlich je einen elektrisch betriebenen Einzelraum-lüfter als ventilatorgesteuertes Lüftungssystem mit

 

Wärmerückgewinnung zur Sicherstellung der Nennlüftung bei geschlossenem Fenster.
Die Wartung der oben genannten Anlagen obliegt dem Käufer des Objektes.
Hinweis: Dunstabzüge in Küchen sind nur als Umluftsysteme vorgesehen.

Keller
Jeder Wohnung ist ein über den Aufzug und über einen mind. 120 cm breiten Kellerflur erreichbarer Kellerraum zugeordnet.
Kellertrennwände und Türen zu Einzelkellern als feuer-verzinkte Metallkonstruktion mit Profilzylinderschloss. Teilweise sind Kellerwände gemäß Planzeichnung in Ziegelmassivbauweise erstellt.
Die nutzbare Raumhöhe und -breite kann durch Ver- und Entsorgungsleitungen sowie statisch notwendige Unterzüge eingeschränkt sein.


Balkone
Balkone und Loggien in Ortbeton bzw. als Stahlbetonfer-tigteile mit hohem Wassereindringwiderstand, thermisch getrennte Konstruktion mit Entwässerung über Fallrohre. Oberfläche in Sichtbeton bzw. geglättet.
Belag Betonplattenbelag mit Granitvorsatz, sandgestrahlt, und Entwässerungsfugen auf Splitbett. Entwässerungsrin-ne vor Balkontüre.
Eingeschnittene Balkone in Teilbereichen Haus 2 als wärmegedämmte Flachdachausführung mit Entwässerung. Konstruktionsbedingt können die Belagoberkanten von Balkonen und Terrassen höher als der Fertigfußboden innen sein. 


Terrasse mit Gartenanteil 
Terrassenbelag im Erdgeschoss aus Betonplattenbelag mit Granitvorsatz sandgestrahlt verlegt im Splittbett auf Stahl-betonplatte. Entwässerungsrinne vor Balkontüre. Erdgeschosswohnungen teilweise mit Gartenanteil 
als Sondernutzungsrecht, Kaltwasseranschluss für EG-Gartenzapfstelle.

 

Gemeinschaftseinrichtungen
Gemeinschaftlich genutzter Fahrradabstellraum in jedem Haus.
Trockenraum mit barrierefreiem Zugang vom Treppenhaus in jedem Haus.
Separate Müllerfassung gemeinsam für beide Gebäude in absperrbarer Mülltonneneinhausung im Bereich der Garagen. Für die Gewerbeeinheiten werden eigene Müll-tonnen vorgesehen.

Außenanlage
Gemeinschaftliches privates Fahr- und Wegesystem zum Hauseingang und den Garagen mit barrierefreier Ausführung und Asphaltbelag.
Durchgrünung mit Rasen und Bepflanzung nach Freiflächenplanung der BSG-Allgäu.

Parkierung
Garagen
Garagen als Fertiggaragen im Garagenhof mit manuell zu bedienendem Stahlschwingtor. Größe ca. 298x600 cm, bzw. 322x600 cm, lichte Durchfahrtshöhe ca. 2,10 m, einzelne Garagen auch mit ca. 2,45 m. 

Elektroanschluss vom jeweiligen Zähler mit einer Aufputz-leuchte und einer Aufputzsteckdose in der Garage. Garagendach extensiv begrünt. An der Rückseite der Garagen zu der öffentlichen Grünfläche zusätzliches Rankgerüst aus Stahl, feuerverzinkt, mit erhöht ausgeführter Attika mit Beplankung als Schallschutzmassnahme abweichend vom Bebauungsplan nach Absprache mit der Gemeinde Nesselwang.

Stellplätze
Stellplätze mit sickerfähigem Betonsteinpflasterbelag im Splittbett verlegt. Unterbau aus geeignetem Schotter- bzw. Kiesmaterial. Stellplatzabgrenzungen durch farblich abgesetzte Belagssteine.

Barrierefreiheit
Die Hauszugänge und das Treppenhaus mit der Aufzugsanlage sind barrierefrei nach bayerischer Bauordnung nutzbar.

Die Wohnungen 1, 2, 3, 5, 6, 7, 10, 11, 13, 14, 15, 17 und 18 sind ebenfalls barrierefrei nach Bayerischer Bauordnung vorgesehen, alle anderen Wohnungen sind inner-halb der Wohnung barrierearm nutzbar.
Schwellen an Wohnungseingangstüren, die aus Schallschutz- und Dichtheitsgründen notwendig sind werden mit max. 20mm Höhe ausgeführt.
Der Zugang zu Loggien und Balkonen ist bedingt durch die Balkontürschwelle nicht vollständig barrierefrei möglich, wird jedoch zur barrierearmen Erreichbarkeit mit einer reduzierten Türschwelle hergestellt. 
Durch Planänderungen bei Sonderwünschen kann eine Herstellung bzw. Einschränkung der kompletten barrierefreien Nutzung innerhalb der Wohnung entstehen.

 

Schallschutz
Schallschutzwerte einzelner Bauteile, im Wesentlichen nach den Empfehlungen für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109 Beiblatt 2 (Nov. 1989):

Wohnungstrenn- und Treppenhauswände  
R´w ≥ 55 dB

Wände innerhalb von Wohnungen 
R´w ≥ 40 dB

Wohnungstrenndecken 
R´w ≥ 55 dB

Wohnungseingangstüren
Erhöhter Schalldämmwert eingebauter Zustand 

R´w, ≥ 37 dB 

Laborwert R´w, P ≥ 42 dB
Trittschallschutz der Treppen und Wohnungstrenndecken

L´n,w ≤ 46 dB

Schallschutz der haustechnischen Installationen und Schachtverkleidungen 
Schalldruckpegel max. 30 dB(A).

Erläuterungen:
Das bewertete Schalldämmmaß R´w kennzeichnet die schalldämmenden Eigenschaften eines trennenden Bauteils zwischen Räumen, je größer der Wert, desto besser die akustische Qualität.
Der bewertete Norm-Trittschallpegel L´n,w beschreibt den Schallpegel in einem Empfangsraum, je kleiner der Wert, desto besser ist die akustische Qualität.

Hinweis:
Auch mit Einhaltung aller DIN-gemäßen Vorgaben ist die Hörbarkeit nachbarschaftlicher Geräusche nicht gänzlich auszuschließen.
Aus diesem Grund empfehlen wir:

  • einen schallentkoppelten Kücheneinbau mit schalltechnisch optimierten Beschlagsystemen
  • Küchengeräte, Waschmaschinen, unterhaltungselektronische Geräte etc. körperschallentkoppelt einzubauen bzw. aufzustellen
  • und nicht zu allerletzt die gegenseitige nachbarschaftliche Rücksichtnahme.

 

Energiekonzept
Gesamtenergiekonzept mit hochwertiger Wärmedämmung aller Bauteile und einer regenerativen Energieversorgung mit Holzpellets.

Überreichung eines Energiepasses an alle Wohnungseigentümer nach Übergabe des Gemeinschaftseigentums. Die Gebäude werden im KfW 55 Standard nach EnEV 2016 erstellt.

Stand 26.10.2017